Ipanema Beach Hotel heizte den Besuchern im club junges europa in Steinbach mächtig ein

Gleich zu Beginn des Konzerts springt der Funke über: Ipanema Beach Hotel präsentierte mitreißende Titel.

Von Simone Schneider-Seebeck

BACKNANG. Rauschende Wellen, die sanft einen weißen Sandstrand entlangrollen, Palmen, die sich gemächlich im Wind wiegen, ein lauer Sommerabend, der nach Rum und Minze duftet... das trifft auf Backnang-Steinbach im Allgemeinen nicht zu. Doch beim Auftritt der Combo Ipanema Beach Hotel gerät der nasskalte Winterabend schnell in Vergessenheit, und in der gemütlichen Lounge des cje fühlt man sich zu den Sambaklängen sofort ins warme Südamerika versetzt.

Bereits seit 21 Jahren besteht das Quintett um den Gitarristen Jörn Baehr. Als ein Veranstalter Arrangeur Baehr vor über zwei Jahrzehnten fragte, ob er sich auch mal etwas anderes, Jazziges, als eingängigen Swing vorstellen könnte, trommelte dieser weitere begnadete Musiker zusammen, und das Ipanema Beach Hotel war gegründet. Wie er glaubhaft versichert, träumt jeder ernsthafte Jazzmusiker davon, Brasiljazz zu spielen. Das sei einfach was ganz anderes als der übliche Swing. Besonders für Percussions bietet diese Musikrichtung viele Möglichkeiten, wie im Laufe des Abends der Zauberkünstler am Schlagzeug, Hans Fickelscher, unter Beweis stellt. Er zeigt vollen Körpereinsatz, es ist eine Freude, seine Mimik zu beobachten, und der Pferdeschwanz scheint sowieso ein Eigenleben zu führen. Kurt Holzkämper tanzt mit seinem E-Bass, als wäre er im brasilianischen Karneval zu Hause, Sängerin Jeschi Paul scheint der verkörperte Sambarhythmus zu sein, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Jörn Baehr selbst zupft hingebungsvoll auf der Gitarre, doch ansonsten bewegt sich nur ein Bein im Takt. Nicht zu vergessen Martin Keller. Er beherrscht nicht nur unterschiedlichste Spielarten des Saxofons, egal ob leidenschaftlich kräftig oder schmeichelnd, rauchig und leise, er spielt dazu noch Bassklarinette und das Akkordeon.

Gleich zu Beginn bei dem bekannten Stück „Mas Que Nada“ springt der Funke über. Jedes Solo der fünf Künstler wird mit begeistertem Applaus quittiert. Doch nicht nur flotte mitreißende Stücke und sanfte rhythmische Balladen von brasilianischen Künstlern hat die Truppe im Repertoire, auch Eigenkompositionen stellt sie vor. Die stehen den „echten“ Südamerikanern in keinster Weise nach. Seien es Martin Kellers „Schneewittchen“, bei dem brasilianische und Freejazz-Elemente einander abwechseln, oder seine Hommage an den „Nougat de Montelimar“, einen Bossa Nova, bei dem selbst der sonst so ruhige Baehr so richtig loslegt. Auch er ist mit Eigenkompositionen dabei, mit dem „Magic Place“, der den traumhaften Ort Ipanema Beach Hotel beschreibt, und mit den „Sekretärinnen“ – interessanterweise ein Stück, bei dem Sängerin Jeschi Paul pausiert.

Sie zeichnet sich durch unglaubliche Vielseitigkeit aus. Zunächst hatte sie die Stücke auf Englisch gesungen, doch mittlerweile hat sie sich fast alles auf portugiesisch angeeignet. Das passt natürlich wunderbar zum Flair. Dazu sind die Duette mit dem Saxofon oder der Bassklarinette ein Vergnügen, ihr Scatgesang und diese beiden Instrumente harmonieren wunderbar.

Die Arrangements für die einzelnen Stücke sind passend auf die Band zugeschnitten. Bei den Saxofonparts etwa hat Baehr immer Martin Keller vor Augen. Er kann sich gar nicht vorstellen, dass jemand anderer so spielt. Das begeistert auch das Publikum. Bei den letzten drei Stücken tanzt der Saal. Selbst Gitarrist Jörn Baehr erhebt sich und schwingt sich und sein Instrument im Rhythmus. Wie Jeschi Paul schmunzelnd ermutigt: „Auch die schwäbische Männerhüfte lässt sich bewegen.“ Und wie! - zurück zu Bandnews

 

 

Trio zaubert Klänge

Kammermusikalischer Jazz ist das Metier des „Banana Jazz Trios“. Besetzt nur mit Gitarre, Trompete und Gesang überzeugt die kuriose Formation mit Experimentierfreude und Improvisationen, stimmlicher Flexibilität, klassischen Jazzstandards und kreativen Eigenkompositionen. In Schwäbisch Gmünd waren die drei Musiker jetzt zu Gast in der Theaterwerkstatt.

HEIKO BUCZINSKI

Los geht es direkt mit einem Klassiker: Jörn Baehr (Gitarre) und Gerhardt Mornhinweg (Trompete) stimmen die Melodie von Irving Berlins „Cheek to Cheek“ an. Jeschi Paul steigt ein, singt den Eröffnungsvers des Liedes, das Berlin vor 80 Jahren für Fred Astaires und Ginger Rogers Film „Ich tanz‘ mich in dein Herz hinein“ geschrieben hat: „Heaven, I’m in heaven, and my heart beats so that I can hardly speak . . .“. Binnen Sekunden entführt das „Banana Jazz Trio“ sein Publikum in seine eigene Welt. Dort wird vor allem eines gemacht: hervorragend musiziert. Ob Scat-Einlagen „Banana Jazz Trio“ in der Gmünder Theaterwerkstatt oder Soli, ob auf Portugiesisch oder Englisch, ob mit- oder gegeneinander – die drei Musiker sprühen nur so vor Spielfreude. Und sie lassen dieser freien Lauf. Gespielt werden große Jazz-Hits von Cole Porter („What is this thing called love?“), Count Basie („Cute“) oder Leonard Cohen („Dance me to the end of love“). Das Trio überrascht mit Eigenkompositionen, wie Jörn Baehrs „Meine Sekretärinnen“. George Gershwins „I got rhythm“ hat das Ensemble mit lateinamerikanischen Klängen versehen, oder wie Baehr sagt: „Gershwin goes to Rio.“ Auch die namensgebende Banane findet Platz im Programm: als Bananen-Rassel in einer Bananen-Vesperbox. Für Ausflüge in andere Genres ist sich das „Banana Jazz Trio“ ebenfalls nicht zu schade. Den Beatles-Welterfolg „Come together“ haben sie bis ins kleinste Detail verjazzt, was die Nummer deutlich entspannt. Eine Zeile des Liedes durfte auch als Titel für das aktuelle Album der Musiker herhalten: „One and one and one is three“. Zum Abschluss – begeistert Jeschi Paul noch einmal mit ihrem tollen Stimmvolumen. Das „Banana Jazz Trio“ hat in der Theaterwerkstatt überzeugt.

Schwäbische Post 01.04.2015 - zurück zu Bandnews

 

 

Schwabenland ganz brasilianisch

„Ipanema Beach Hotel“ bringt mit Latin-Jazz heiße brasilianische Rhythmen in die Schloss-Scheune

Etwas mehr Wärme sehnt sich wohl jeder inzwischen dringend herbei. Da kam die Latin-Jazzband „Ipanema Beach Hotel“ gerade recht, denn sie verbreitete das wohlige Gefühl von Sonne, Strand und tropischen Temperaturen in der Essinger Schloss-Scheune. Mit zündender Musik heizte das Schwabenquintett den durchgefrorenen Ostälblern so richtig ein.

Christine Bausch

Essingen. Fußball und Brasilien sind so kurz vor der WM kaum mehr zu trennen. Anders in Essingen: Das Pokalfinale im Fernsehen, brasilianische Rhythmen in der Schloss-Scheune.
125 Fans von Samba und Bossa Nova merken bald, dass es auch in der Schloss-Scheune durchaus sportlich zugeht. „Sie werden mit uns tanzen, auch die schwäbische Männerhüfte lässt sich bewegen“, heißt es locker von der Bühne.
Dafür sorgen ungemein sympathisch die „Hoteliers“ Jeschi Paul (Gesang), Martin Keller (Saxophon, Akkordeon, Bassklarinette), Jürgen Braun (Perkussion), Thorsten Meinhardt (Bass) und Bandleader Jörn Baehr (Gitarre) in bestem Service. Seit 18 Jahren serviert die Truppe in ihrem musikalischen Etablissement Standardtitel und eigene Stücke. „Vomos Ao Brasil“ heißt ihr neues Programm, erster Volltreffer ist „Mas Que Nada“, bekannt aus vielen Fußball-Werbespots, großer Hit von Sérgio Mendes, komponiert von Jorge Ben Jor.
„Schneewitchen“ entspringt aus der Feder von Band-Mitglied Martin Keller und ermöglicht es allen Musikern, sich und ihre musikalische Klasse mit fulminanten Soli dem Publikum vorzustellen. Die sanfte Seite der Truppe entblättert „Carinhoso“, zärtlich fließen die Töne der Instrumente mit dem Gesang von Frontfrau Jeschi Paul zusammen. Insbesondere Dank ihrer wandelbaren Stimme erhält jedes der 15 Stücke sein unverwechselbares Gesicht.
Kaum zu zählende Rhythmusinstrumente bieten Anregung für Auge und Ohr. „O Pato“ (die Ente) wird durch die Bassklarinette lebendig, der „Xote“ tanzt als Musikstil des brasilianischen Nordostens auf den Tasten des Akkordeons.
Mit dem folkloristischen „E´d´Oxum“ zieht die Combo durch die Scheune, gute Laune und purer Spaß an der Musik erfasst auch die Zuhörer. „Berimbau“ ist nicht nur ein ausgefallener Titel, sondern in erster Linie ein erstaunliches Instrument. Der gebogene Holzstock mit einer Saite, aus alten Autoreifen entnommen, erzeugt zusammen mit einem ausgehöhlten Flaschenkürbis als Resonanzkörper ein Klangspektrum, das perfekt den atmosphärisch starkem Gesang unterstützt und so zum besonderen Erlebnis wird.
Farbenfrohe Bilder der brasilianischen Sambaschule im Kopf, hinterlässt „Aquarela Do Brasil“, unter dem englischen Titel „Brazil“ weltweit bekannt, auch in Essingen strahlende Gesichter. Hier pocht die Seele des Karnevals.
Als einziger nicht auf portugiesisch gesungener Titel bedient „Magic Place“ in englischer Sprache und mit starkem Percussion-Solo das Herz der Jazz-Gemeinde. Aus der Bananenpflanze „Bananeira“ erwächst noch ein fulminantes Sax-Solo bevor es das Publikum, wie angekündigt, nicht mehr auf den Stühlen aushält. Bei „Feira de Mangaio“ hat Schwermut keine Chance, „So danco samba“ bringt die Stimmung auf den Siedepunkt. Am Puls Brasiliens und erfreulich oft jenseits der Standards, wartet nun jeder noch auf „The Girl from Ipanema“. Diese mitreißende Schönheit ziert sich jedoch in schwäbisch Brasilien bis zur Zugabe.
Schwäbische Post 18.05.2014 - zurück zu Bandnews


So geht also Jazz

„Die Jazzerbande" erteilt in Essingen eine lehrreiche und unterhaltsame Musikstunde


Die Jazzerbande hat in der Essinger Schloss-Scheune eine Musikstunde der besonders unterhaltsamen Art abgehalten.

Farbig, fetzig und einfach gut – so lässt sich die Kinder-Kulturveranstaltung in der Essinger Schloss-Scheune am Samstagnachmittag in aller Kürze beschreiben. Mit einem abwechslungsreichen und sehr lebendigen Programm präsentierte „Die Jazzerbande“ eine kurzweilige Reise in die Welt des Jazz. Da ging es nicht nur um dessen Entwicklung und die verschiedenen Jazz-Stilrichtungen, sondern auch um das Lebensgefühl dahinter....Die fünf Jazzmusiker – Jörn Baehr, Jeschi Paul, Martin Keller, Jürgen Braun und Thorsten Meinhardt –  begeisterten mit jeder Menge Freude an der Musik, mit großem musikalischen Können und mit spritzig und witzig verpacktem Jazz-Hintergrundwissen. So lernte das Publikum nicht nur die Stilvielfalt des Jazz kennen, sondern die verschiedenen Instrumente gleich mit – Tenorsaxofon, Klarinette und Bassklarinette, Kontrabass und E-Bass, Gitarre, Banjo und die verschiedenen Trommeln. Der Nachmittag war Musikbildung für Kinder, wie sie sein sollte: interessant, lebendig und abwechslungsreich. Kein Wunder also, dass kleine wie große Zuhörer gebannt lauschten bei den Erklärungen und zur Musik immer wieder begeistert mitmachten. Es wurde geklatscht und auf dem Körper getrommelt, mit den Fingern geschnippt und schließlich auch gemeinsam ausmarschiert – dies war der gelungene Höhepunkt der Essinger Kinder-Kulturveranstaltung.
Schwäbische Zeitung vom 19.05.2014 -
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LKZ– 26.02.2013
Das Banana Jazz Trio stellt in der Zehntscheuer Möglingen seine Vielseitigkeit unter Beweis - Unverwechselbarer Stil Gesang, Trompete und Gitarre: In dieser ungewöhnlichen Besetzung trat das 2003 gegründete Banana Jazz Trio am Freitagabend in der ausverkauften Zehntscheuer auf. Vom ersten Stück an, dem Klassiker „Cheek To Cheek“ überzeugten Frontfrau und Sängerin Jeschi Paul, Trompeter Gerhardt Mornhinweg und Gitarrist John Baehr das Publikum. Sängerin mit Charisma Die charismatische Sängerin-in ihrem auffällig-bunten Kleid mit den grau-schwarz gekleideten Männern der Hingucker des Trios-zeigte, dass sie das Jazztimbre perfekt beherrscht. Ihre Gänsehaut Stimme harmonierte... erstklassig mit den beiden Instrumenten. Perfekt arrangiert bot das Banana Jazz Trio ein facettenreiches, schillerndes Konzert bei dem die Band ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Neben Jazzstandards spielte das Trio Rockklassiker und Sambastücke. Gitarrist Jörn Baehr zeigte sich stets routiniert, aber niemals langweilig. Kreativ gab er den Rhythmus an, während sich Jeschi Paul und Gerhardt Mornhinweg auf ihr abwechslungsreiches Wechselspiel konzentrierten.  Zwischen farbenfrohem Skat und vibrierenden Trompetentönen ließen sich Sängerin und Trompeter auf kunstvolle Duelle ein und ernteten dafür vom Publikum eine Menge Applaus. Die Begeisterung und Spielfreude die das Trio empfindet, wirkte ansteckend und der Spaß denn die drei bei ihren Auftritten haben, war bei jedem Ton zu spüren. Die stilistisch ausgesprochen vielseitige Band brillierte auch in Möglingen durch farbige Klänge unterschiedlichster Schattierungen, fantasie- und temporeiche Melodien sowie einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Stimmig und berührend  Tonsicher, stimmig und berührend war der Konzertabend in der Zehntscheuer. Zwischendurch erzählte die Sängerin und bot so manche Überraschung dar. Schon nach dem ersten Stück spürte man, dass auf der Bühne nicht eine Band stand sondern auch drei richtig gute Freunde. Und wer sich schon immer gefragt hat woher der Name der Gruppe stand, bekam von Jeschi Paul die Lösung geliefert: Aus einer Plastikdose in Bananenform holte sie eine weitere Banane heraus. Dabei handelte es sich nicht etwa um eine essbare Südfrucht sondern um ein Rhythmusinstrument. Und damit gab die Frontfrau gleich den Takt für das nächste Stück an.
Zeitungsartikel vom 26.02.2013 in der LKZ nach dem Konzert in Möglingen -
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Im Zeichen der Banane

Das Banana Jazz Trio traf in Bismarck‘s Basement auf Bernhard Schäfer

 Sie hat erst wieder begonnen, die Reihe „Jazz in Bismarck‘s Basement“ und es kam ein besonders gutes und aufmerksames Publikum: interessiert, begeisterungsfähig, humorvoll und immer dicht am Geschehen auf der Bühne.

Dort war mit dem „Banana Jazz Trio“ eine ebenso kuriose wie virtuose Formation zu erleben. Ja: zu erleben. Die Formulierung „zu hören“ wäre zu kurz gegriffen, denn die Stuttgarter waren ,abgesehen davon, dass sie Musik auf höchstem Niveau machten- eine quicklebendige Truppe, menschlich und musikalisch sehr vertraut miteinander und aufgelegt zu jedem sich bietenden kreativen Blödsinn, der bis dahin ging, dass der eine oder die andere beim Extemporieren vor Glucksen und Kichern fast den Einsatz verpasste. Besonders ideenreich waren in dieser Hinsicht Sängerin und „Frontfrau“ Jeschi Paul und Trompeter Gerhardt Mornhinweg , die sich im Lauf des Programms in Dialogen zwischen farbenfrohem Scat und Trompetentönen auf wirklich heiße Duelle einließen, die Jörn Baehr an der Gitarre mit stoischer Ruhe und stillvergnügter Freude kunstvoll begleitete. Eine sympathische Sache, die den ganzen Keller zum Schmunzeln...

und Mitlachen brachte. Alles banane, souterrain? Nein, es herrschte kein Chaos im historischen Gewölbe; hier waren einfach Spaß und Musik pur und eine großartige Kommunikation zwischen Musiker n und Hörern.

Doch zurück zum Thema „kurios“: Trompete, Gitarre, Gesang -das liest sich seltsam. Aber die Mischung funktioniert ganz pr ächtig. Das stilistisch vielseitige Trio hat seine Stücke sehr geschickt eingerichtet. Ein dezenter, farbiger Klang in vielen Schattierungen ist das Ergebnis. Mornhinweg färbt bei seinem feinsinnigem Spiel nicht nur durch den Gebrauch von Dämpfern; er gibt dem Ganzen auch durch verschiedene Spielweisen, außerdem durch Es pr it und Auftreten einen eigenen Charakter. Jeschi Paul ist beim Singen nicht nur textlich komödiantisch begabt, sondern virtuos im Imitieren verschiedener Instrumente in unterschiedlichen Lagen; zudem ist sie unglaublich tonsicher -eine Eigenschaft, von der die Arrangements an vielen bunt-dissonanten Stellen leben. Und Jörn Baehr kommen die Aufgaben zu, den Bass zu liefern, die Percussion zu ersetzen, farbige Begleitakkorde zu zaubern und noch fantasievoll und temporeich Melodien zu spielen. Aufgaben, die er verspielt, musikalisch intelligent und sehr wendig bewältigt. Unterstützt wurde das Trio an diesem Abend streckenweise von special guest Bernhard Schäfer , der auf Hi-Hat und Snare kunstvolle Rhythmen kreierte, Bewunderung aber durch das ex pr essive Spiel auf dem Cajón genannten Holzkasten erregte, dessen Sound ein ideenreich benutztes Drum Kit ersetzt.

Ein wirklich hinreißender Abend mit hochklassigen Musikern und ein gelungener Start in die neue Jazz-Saison.

Zeitungsartikel nach dem Konzert am 5.2.2011 in Bad Kissingen - zurück zu Bandnews

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